Camélia Jordana

Biografie
Camélia Jordana Aliouane (* 15. September 1992) ist eine französische Popsängerin. Bekannt wurde sie durch ihre Teilnahme an der Fernsehshow „Nouvelle Star“, der französischen Version von „Pop Idol“, im Jahr 2009, wo sie den dritten Platz belegte. Seit 2013 spielte sie Hauptrollen in mehreren französischen Filmen. Jordana wurde am 15. September 1992 in Toulon als Tochter französischer Eltern algerischer Abstammung geboren. Ihr Vater Hachemi ist Berber-Kabyline, ihre Mutter Zélihka stammt aus Oran. Sie wuchs mit ihrer älteren Schwester und ihrem jüngeren Bruder in La Londe-les-Maures auf. Im Alter von sechzehn Jahren beschloss sie, an der siebten Staffel von „Nouvelle Star“ in Marseille teilzunehmen und konnte die Jury mit ihrer Interpretation von Louis Armstrongs „What a Wonderful World“ überzeugen. Sie erreichte den dritten Platz. Nach ihrem Ausscheiden aus der Show unterschrieb sie einen Plattenvertrag bei Sony Music und veröffentlichte am 29. März 2010 ihr gleichnamiges Debütalbum. Es verkaufte sich in der ersten Woche 10.169 Mal und stieg auf Platz 9 der französischen SNEP-Albumcharts ein. Obwohl Jordanas Debütsingle „Non Non Non (Écouter Barbara)“ in Frankreich nur als Download-Single erschien, erreichte sie Platz 3 der französischen Digitalcharts. Auch in Belgien erreichte sie Platz 3 und in der Schweiz Platz 48. Im April 2010 wirkte sie an einem Song für das Album „So in Love“ von „Nouvelle Star“-Juror André Manoukian mit. Am 7. November 2010 wurde Jordana in der TV5Monde-Sendung „Acoustic“ interviewt und spielte dort mehrere Songs. Sie war Jurymitglied der Semaine de la Critique bei den Filmfestspielen von Cannes 2021. Sie wirkte auf Emels Album „MRA“ (2024) mit und sang den Song „Mazel“. Am 27. November 2015 nahm Jordana gemeinsam mit Nolwenn Leroy und Yael Naim an der nationalen Gedenkfeier für die Opfer der Pariser Anschläge vom November 2015 teil und sang Jacques Brels Lied „Quand on n'a que l'amour“. Im Juni 2024 unterzeichnete Jordana eine Petition an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, in der sie Frankreich aufforderte, den Staat Palästina offiziell anzuerkennen. Anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Doppelalbums „Facile x fragile“ erklärte sie gegenüber L'Obs, dass „weiße Männer“ im kollektiven Unbewussten für alles Übel auf der Erde verantwortlich seien. Die Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus verurteilt diese Aussage, die sie als „unbewusst“ einstuft.
























