Ken Loach

Biografie
Kenneth Charles Loach ist ein britischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Sein sozialkritischer Regiestil zeigt sich in seinen Filmen, die sich mit sozialen Problemen wie Armut (Poor Cow, 1967), Obdachlosigkeit (Cathy Come Home, 1966) und Arbeitnehmerrechten (Riff-Raff, 1991; The Navigators, 2001) auseinandersetzen. Loach wurde als Sohn von Vivien (geb. Hamlin) und John Loach geboren. Als Mitglied des Experimental Theatre Club der Universität Oxford inszenierte er 1959 eine Freilichtaufführung von „Bartholomew Fair“ für das Shakespeare Memorial Theatre in Stratford (wo er auch die Rolle des zwielichtigen Pferdehändlers Dan Jordan Knockem übernahm). Nach seinem Studium in Oxford begann er eine Karriere in den darstellenden Künsten. Loachs Film „Kes“ (1969) wurde in einer Umfrage des British Film Institute zum siebtbesten britischen Film des 20. Jahrhunderts gewählt. Zwei seiner Filme, „The Wind That Shakes the Barley“ (2006) und „Ich, Daniel Blake“ (2016), wurden mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet. Damit gehört er zu den nur neun Filmemachern, die diese Auszeichnung zweimal erhielten.

























