Isaac Asimov

Biografie
Isaac Asimov (geboren als Isaak Yudovich Ozimov, 2. Januar 1920 – 6. April 1992) war ein US-amerikanischer Autor und Professor für Biochemie an der Boston University. Bekannt wurde er vor allem durch seine Science-Fiction-Werke und populärwissenschaftlichen Bücher. Asimov zählte zu den produktivsten Schriftstellern aller Zeiten und verfasste oder bearbeitete über 500 Bücher sowie schätzungsweise 9.000 Briefe und Postkarten. Seine Werke wurden in neun der zehn Hauptkategorien der Dewey-Dezimalklassifikation veröffentlicht (mit Ausnahme der Kategorie 100: Philosophie und Psychologie, obwohl er das Vorwort zu „The Humanist Way“ schrieb, das in dieser Kategorie erschien). Isaac Asimov gilt weithin als Meister der Hard Science-Fiction und zählte neben Robert A. Heinlein und Arthur C. Clarke zu den drei bedeutendsten Science-Fiction-Autoren seiner Zeit. Asimovs bekanntestes Werk ist die Foundation-Reihe. Seine weiteren bedeutenden Reihen sind die „Galaktisches Imperium“-Reihe und die „Roboter“-Reihe, die er später beide mit der „Foundation“-Reihe in dasselbe fiktive Universum einband, um eine einheitliche „Zukunftsgeschichte“ für seine Erzählungen zu schaffen – ähnlich den Pionieren von Robert A. Heinlein und den zuvor von Cordwainer Smith und Poul Anderson. Er schrieb zahlreiche Kurzgeschichten, darunter „Nightfall“, die 1964 von den Science Fiction Writers of America zur besten Science-Fiction-Kurzgeschichte aller Zeiten gewählt wurde. Unter dem Pseudonym Paul French verfasste Asimov die Jugendbuchreihe „Lucky Starr“. Der produktive Asimov schrieb außerdem Krimis und Fantasy-Romane sowie zahlreiche Sachbücher. Die meisten seiner populärwissenschaftlichen Bücher erklären wissenschaftliche Konzepte historisch und gehen dabei so weit wie möglich zurück in die Anfänge der jeweiligen Wissenschaft. Er nennt häufig Nationalitäten, Geburts- und Sterbedaten der erwähnten Wissenschaftler sowie Etymologien und Aussprachehilfen für Fachbegriffe. Beispiele hierfür sind sein „Guide to Science“, das dreibändige Werk „Understanding Physics“, „Asimov’s Chronology of Science and Discovery“ sowie zahlreiche Werke über Astronomie, Mathematik, die Bibel, die Werke William Shakespeares und natürlich Chemie. Asimov war langjähriges Mitglied und Vizepräsident von Mensa International, wenn auch widerwillig; er beschrieb einige Mitglieder dieser Organisation als „auf ihren IQ stolz und aggressiv“. Seine Präsidentschaft in der American Humanist Association bereitete ihm mehr Freude. Der Asteroid 5020 Asimov, ein Krater auf dem Mars, die Zeitschrift „Asimov’s Science Fiction“, eine Grundschule in Brooklyn, New York, und ein Isaac-Asimov-Literaturpreis sind nach ihm benannt.



















