Anna Foerster

Biografie
Anna J. Foerster (* 1971) ist eine in Deutschland geborene US-amerikanische Film- und Fernsehkamerafrau und Regisseurin. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit Regisseur Roland Emmerich, an dessen Filmen sie seit „Independence Day“ (1996) in verschiedenen Funktionen mitwirkte, mit Ausnahme von „Der Patriot“ (2000). Als Second-Unit-Kamerafrau arbeitete Foerster an den Filmen „Alien – Die Wiedergeburt“ (1997), „Ballistic: Ecks vs. Sever“ (2002), „Johnson Family Vacation“ (2004), „The Day After Tomorrow“ (2004), „Æon Flux“ (2005) und „10.000 BC“ (2008). Bei den vier letztgenannten Filmen war sie zudem als Second-Unit-Regisseurin tätig. Sie war Kamerafrau für die visuellen Effekte und/oder die Miniatureneinheit bei Independence Day (1996), Godzilla (1998), Pitch Black (2000) und Stuart Little 2 (2002). Als Regisseurin führte sie bei fünf Episoden der Fernsehserie Criminal Minds, einer Episode des Spin-offs Criminal Minds: Suspect Behaviour, drei Episoden von Unforgettable und vier Episoden der Starz-Serie Outlander Regie. 2008 wurde berichtet, dass sie an einem Film mit dem Titel Secret Hunter arbeitete, basierend auf dem Roman The Secret Hunters (2002) von Ranulph Fiennes. Foerster gab ihr Spielfilmdebüt als Regisseurin mit dem Action-Horrorfilm Underworld: Blood Wars (2016). Im selben Jahr engagierten J. J. Abrams und seine Produktionsfirma Bad Robot Foerster für die Regie des Thrillers Lou, der von einer Mutter handelt, die versucht, ihr entführtes Kind zurückzubekommen.














