Alexander D'Arcy

Biografie
Alexander D'Arcy (10. August 1908 – 20. April 1996) war ein ägyptischer Schauspieler mit internationaler Filmerfahrung. Geboren als Alexander Sarruf in Kairo, Ägypten, wirkte D'Arcy, der unter verschiedenen Namen wie Alexandre D'Arcy, Alex D'Arcy, Alexandre Darcy und Alex d'Arcy bekannt ist, in rund 45 Filmen mit, meist in der Rolle eines charmanten Gentlemans oder eines gewandten Gauners. Sein Filmdebüt gab er 1927 in „Der Garten Allahs“, bevor er in Alfred Hitchcocks „Champagne“ (1928) zu sehen war. Anschließend ging er nach Hollywood, wo er Ende der 1930er-Jahre zunächst Nebenrollen in Filmen wie „Der Gefangene von Zenda“ (1937), „Gestohlener Urlaub“ (1937) und „Die schreckliche Wahrheit“ (1937) übernahm. 1953 spielte er in „Wie angelt man sich einen Millionär?“ einen von Marilyn Monroes Verehrern und war 1955 in „Abdulla der Große“ und „Soldat des Glücks“ zu sehen. Seine Rollen verloren an Bedeutung, und in den 1960er-Jahren trat er hauptsächlich im Fernsehen auf, bevor er in Horrorfilmen wieder auftauchte, insbesondere in „It's Hot in Paradise“ (1962) und als Dracula in „Draculas Schloss – Das Blut von Dracula“ (1969). D'Arcy, der offenbar ein Liebling von Kultregisseuren wie Roger Corman, Russ Meyer und Sam Fuller war, wirkte in Cormans „Massaker am Valentinstag“ (1967), Meyers „Die sieben Minuten“ (1971) und Fullers „Die tote Taube in der Beethovenstraße“ (1972) mit. Sein letzter Auftritt war 1973 in der deutschen Krimiserie Tatort. Er starb in West Hollywood, Kalifornien.

























