Richard Quine

Biografie
Richard Quine war ein US-amerikanischer Bühnen-, Film- und Radioschauspieler sowie Filmregisseur. Sein Broadway-Debüt gab er 1939 in dem Musical „Very Warm for May“ von Jerome Kern und Oscar Hammerstein II. Im darauffolgenden Jahr spielte er in „My Sister Eileen“. Zu seinen Filmrollen zählen unter anderem „The World Moves On“ (1934), „Jane Eyre“ (1934), „Babes on Broadway“ (1941), „My Sister Eileen“ (1942) und „Words and Music“ (1948). Bei MGM freundete er sich mit Mickey Rooney an und führte später bei mehreren Filmen Rooneys Regie. Während des Zweiten Weltkriegs diente Quine in der US-Küstenwache. Im November 1943 heiratete er die Schauspielerin Susan Peters. Nach dem Krieg versuchte er sich zunächst als Koproduzent und Co-Regisseur von „Leather Gloves“ (1948) mit William Asher, bevor er mit dem Musical „The Sunny Side of the Street“ (1951) sein Regiedebüt gab. Zu seinen Regiearbeiten zählen „Pushover“ (1954), „My Sister Eileen“ (1955), „Operation Mad Ball“ (1957), „Bell, Book and Candle“ (1958), „Strangers When We Meet“ (1960) und „The World of Suzie Wong“ (1960). Ende der 1960er-Jahre ließ seine Produktivität nach, und in den 1970er-Jahren drehte Quine nur noch wenige, enttäuschende Filme. Er wandte sich dem Fernsehen zu und entwickelte in der Saison 1954/55 zusammen mit Blake Edwards die erste Mickey-Rooney-Serie „The Mickey Rooney Show: Hey, Mulligan“, die auf NBC ausgestrahlt wurde. Später führte Quine bei drei Folgen von Peter Falks „Columbo“ Regie. Er arbeitete außerdem an der deutlich weniger erfolgreichen NBC-Krimiserie „McCoy“ mit Tony Curtis in der Hauptrolle. Sein letztes Werk war „Der Gefangene von Zenda“ (1979) mit Peter Sellers. Er war zwar kurzzeitig Teil des Filmteams eines weiteren Sellers-Films, „Das boshafte Spiel des Dr. Fu Manchu“ (1980), wurde dafür aber nicht im Abspann erwähnt.

























